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# Preisvolatilität

> Was die Preisvolatilität misst, warum sie die Synchronisierungsfrequenz bestimmen sollte und wann PricePirate vor hoher Volatilität warnt.

Die **Preisvolatilität** schätzt, wie oft sich der günstigste Preis eines [Listings](/docs/guide/concepts/listings-and-offers) pro Tag ändert. Sie erscheint als Spalte in den [Produktmetriken](/docs/guide/insights/metrics) mit der Einheit **/Tag**: Ein Wert von 3 bedeutet, dass das günstigste Angebot seinen Preis schätzungsweise dreimal täglich wechselt.

## Wie der Wert entsteht

PricePirate beobachtet den Marktplatz nicht kontinuierlich, sondern nur in den Momenten einer [Synchronisierung](/docs/guide/automation/syncs). Die Volatilität ist deshalb ein **geschätzter Wert**: PricePirate vergleicht aufeinanderfolgende Messungen im gewählten Zeitraum, zählt, wie oft sich der günstigste Preis zwischen zwei Messungen geändert hat, und rechnet diese Änderungsrate auf einen Tag hoch – korrigiert nach dem zeitlichen Abstand der Messungen.

Aus dieser Schätzung folgen drei Eigenschaften:

* **Mehr Synchronisierungen machen den Wert genauer.** Ändert ein Listing seinen Preis mehrmals zwischen zwei Messungen, ist davon nur eine Änderung sichtbar. Die Schätzung gleicht das statistisch aus, bleibt aber umso gröber, je seltener gemessen wird.
* **Der Wert braucht einige Messungen.** Liegen im Zeitraum noch zu wenige Messungen vor, zeigt die Spalte ein **-**.
* **Der Wert ist nach oben begrenzt.** Mehr als 10 Änderungen pro Tag weist PricePirate nicht aus – bei so unruhigen Listings ist die Abtastung ohnehin der begrenzende Faktor.

## Warum die Volatilität wichtig ist

Die Volatilität sagt Ihnen, wie schnell Ihre Marktdaten veralten – und damit, wie oft ein Listing synchronisiert werden sollte. **Je höher die Volatilität, desto höher sollte die Synchronisierungsfrequenz sein.** Ändert ein Listing seinen Preis häufiger, als es gemessen wird, entgehen Ihnen Preisbewegungen: Ränge und Preisvorschläge entstehen dann aus Momentaufnahmen, die der Markt bereits überholt hat.

Umgekehrt gilt: Stabile Listings kommen mit wenigen Synchronisierungen aus – das spart [Credits](/docs/guide/concepts/credits). Die **Täglichen Synchronisierungen** eines Listings passen Sie in den [Synchronisierungseinstellungen](/docs/guide/automation/syncs) an.

## Volatilitäts-Warnungen

PricePirate warnt Sie, wenn die geschätzte Volatilität eines Listings das Doppelte seiner täglichen Synchronisierungen übersteigt – das Listing ändert seinen Preis dann deutlich häufiger, als es abgefragt wird:

* Auf dem Dashboard erscheint der Hinweis **Hohe Preisvolatilität erkannt** mit der Anzahl betroffener Produkte. Die Schaltfläche **Problem beheben** öffnet die Produkteinstellungen, gefiltert auf die betroffenen Produkte.
* In den [Produkteinstellungen](/docs/guide/catalog/product-settings) tragen die betroffenen Produkte den Status **Hohe Volatilität**.

Die Warnung erscheint nur für Produkte mit aktiver Preisüberwachung. Sie verschwindet, sobald die Synchronisierungsfrequenz zur Volatilität passt – oder der Markt sich beruhigt.

## Was Sie tun können

* **Erhöhen Sie die Täglichen Synchronisierungen** der betroffenen Listings in den [Synchronisierungseinstellungen](/docs/guide/automation/syncs). Das macht die Daten zuverlässiger, verbraucht aber mehr Credits.
* **Aktivieren Sie das [automatische Annehmen von Preisänderungen](/docs/guide/price-changes/auto-apply)** für hochvolatile Listings – sie bewegen sich oft schneller, als eine manuelle Prüfung folgen kann.
* **Reduzieren Sie die Synchronisierungen stabiler Listings**, um die gesparten Credits dort einzusetzen, wo der Markt sich bewegt.

Welche Listings im gesamten Marktplatz am unruhigsten sind, zeigt der [Aktivitäts-Report](/docs/guide/reports/activity) unter **Volatilste Listings**.
